Forschergeist. © Stadt Jena, Foto: Jens Hauspurg

Kommunale Entwicklung - Chancen für Kinder (KECK)

Allen Kindern - unabhängig von ihrer Herkunft und ihrem sozialen Umfeld - Zugang zu Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe zu ermöglichen, ist ein grundlegendes Ziel der Stadt Jena.

Mit der Teilnahme am Programm „Wirksame Bildungsinvestitionen“ der Bertelsmann Stiftung und der Umsetzung des Projektes „KECK“ will die Stadt Jena diesem Anspruch gerecht werden.

Kontakt

Büro des Bürgermeisters & Dezernenten
Dr.  Konstanze  Tenner
PF 100 338, 07703 Jena
Lutherplatz 3
07743 Jena

Tel. 03641 49-2733
Fax 03641 49-2704
konstanze.tenner@jena.de
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Familie beim Spaziergang im Paradies
Familie beim Spaziergang im Paradies
© Stadt Jena / Foto: J. Hauspurg

Das Projekt „KECK - Kommunale Entwicklung – Chancen für Kinder“ setzt sich aus zwei Bausteinen zusammen: dem „KECK-Atlas“ sowie dem Beobachtungs- und Einschätzbogen „KOMPIK – Kompetenzen und Interessen von Kindern“.

„KECK-Atlas“

„KECK“ ist ein Online-Instrument, das kleinräumig - auf einzelne Stadtgebiete oder Ortsteile bezogen - über die soziale Lage, die Bildung, individuelle Interessen und Gesundheit von Kindern Auskunft gibt.

Aussagefähige Indikatoren beschreiben, wie sich der kommunale Raum strukturiert, in dem die Heranwachsenden leben. Das Besondere an „KECK“ ist, dass es Informationen zu den Ausgangsbedingungen im Sozialraum mit Daten zur Entwicklung von 3,5- bis 6-jährigen Kindern verknüpft. Diese Daten stammen aus den „KOMPIK“-Erhebungen - anonymisiert und nach den Wohnorten der Kinder zusammengefasst.

Die Verknüpfung von „KECK“ und „KOMPIK“ ermöglicht eine datenbasierte sozialräumliche Einschätzung der Lebensbedingungen sowie der Entwicklungsstände von Kindern.

Aufschluss über lebensräumliche Situation

Aus dem „KECK-Atlas“ gewinnen Politik, Fachämter, Kindertagesstätten und interessierte Bürger eine verlässliche Datenbasis und damit genaue Erkenntnisse über die sozialräumliche Lebenssituation der Kinder.

Auf deren Grundlage können Politik, Verwaltung und städtische Akteure diskutieren, welche Maßnahmen für ein besseres Aufwachsen aller Kinder und Jugendlicher notwendig sind und wie die Ressourcen besser gesteuert werden können. Damit können dann bedarfsgerechte Lernarrangements und Bildungsangebote für Kinder vor Ort zu geschaffen werden.


„KOMPIK“ steht für Kompetenzen und Interessen von Kindern.

Entwicklungsbegleitender Beobachtungsbogen

„KOMPIK“ ist ein entwicklungsbegleitender Beobachtungsbogen für alle Kinder im Alter von 3,5 bis 6 Jahren. Ein festes Raster mit Fragen und Antworten zu 11 Kompetenz- und Interessensbereichen schafft ein strukturiertes Verfahren zur Beobachtung und Einschätzung der Entwicklung eines Kindes. Mit dem Bogen erhält die pädagogische Fachkraft einen Überblick über Kompetenzen, Interessen und das Befinden des einzelnen Kindes.

Nutzen der Beobachtungsergebnisse

Die Beobachtungsergebnisse können Grundlage sein für:

  • die pädagogische Planung
  • den fachlichen Austausch im Team
  • pädagogisch-inhaltliche Konzeptentwicklung der jeweiligen Kindertageseinrichtung
  • Angebotsdifferenzierung
  • für Elterngespräche und
  • für die Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen, beispielsweise Schulen, Frühförderstelle, Fachdienst Gesundheit (Gesundheitsamt).

Entwicklung von „KOMPIK“

„KOMPIK“ wurde sehr sorgfältig in einem mehrstufigen Verfahren entwickelt. Beteiligt waren neben der Projektgruppe des Staatsinstituts für Frühpädagogik München (IFP) Fachkräfte aus Kindertagesstätten, Fachberaterinnen sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Professionen.

Folgende Entwicklungsschritte waren dabei maßgeblich:

  • Alle Bildungspläne der 16 Bundesländer wurden bezüglich ihrer Bildungsziele und Bildungsthemen analysiert und die wichtigsten Bereiche ausgewählt.
  • Die international bekannten Verfahren zur Feststellung der Entwicklung von 3,5- bis 6-jährigen Kindern wurden analysiert.
  • Auf dieser Basis wurden die Entwicklungsbereiche für „KOMPIK“ bestimmt.
  • Die Beobachtungsfragen wurden in enger Abstimmung mit Erzieherinnen und Erziehern formuliert.
  • Es gab Expertisen führender Fachleute zu den einzelnen Entwicklungsbereichen. Ziel war es, neben der theoretischen Einbettung überprüfbare Bezüge zu aktuellen und wissenschaftlich anerkannten Theorien herzustellen.
  • In einem aufwändigen Verfahren zur Feststellung der Objektivität (Unvoreingenommenheit), Validität (Gültigkeit) und Reliabilität (Zuverlässigkeit) des Fragebogens wurden in den Modellkommunen Jena und Heilbronn über 1.500 Kinder beobachtet.
  • Eine bundesweite Repräsentativitätsstudie überprüft derzeit erneut die Normwerte von „KOMPIK“.



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